Coronavirus-Forschung

Antivirale Aktivität von Lektinen

Die antivirale Aktivität von Lektinen wird weitgehend auf die direkte Bindung an virale Hüllglykane zurückgeführt und verhindert das Eindringen des Virus in Zellen.

 

Lektine aus verschiedenen Quellen weisen starke antivirale Eigenschaften auf, indem sie die Infektiösität klinisch wichtiger viraler Pathogene hemmen. Die antivirale Aktivität von Lektinen wird weitgehend auf die direkte Bindung an virale Hüllglykane zurückgeführt und verhindert das Eindringen des Virus in Zellen. Mehrere Lektine, insbesondere pflanzliche Lektine mit Affinität zu Mannose und N-Acetylglucosamin (GlcNAc)-Zuckeranteilen, wurden laut Mitchell, et al. als potenzielle therapeutische Wirkstoffe zur Prävention der Virusübertragung bei Human Immunodeficiency Virus (HIV) und Coronaviren (SARS-CoV und MERS-CoV) identifiziert.

Auf der Grundlage früherer Studien an Coronaviren wie SARS-CoV und MERS-CoV, können Mannose-spezifische Pflanzenlektine zur Untersuchung der antiviralen Eigenschaften gegenüber des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, verwendet werden.

 

Unsere Partnerfirma Vector Laboratories ist ein etablierter Hersteller vieler pflanzlicher Lektine, die in der Literatur als wertvolle Werkzeuge in der laufenden Forschung zur Aufklärung ihres Potenzials bei der Unterdrückung der Virusaktivität beschrieben werden. Nachstehend finden Sie eine Liste von Mannose-spezifischen und Mannose-/Glucose-spezifischen Lektinen, die in unkonjugierter und konjugierter Form erhältlich sind.

 

Ausgewählte Pflanzenlektine von Vector Laboratories:

 

23.04.2020

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